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Bei den „Metamorphosen“ handelt es sich um ein Werk von » Ovid.
Der lateinische Originaltitel lautet „Metamorphoseon libri“ und wird mit „Bücher der Verwandlungen“ übersetzt.


Der Verfasser war ein römischer Dichter namens Ovid, der die Bücher vermutlich ab dem Jahr 1 oder 3 n. Chr. bis ins Jahr 8 n. Chr. schrieb. Es handelt sich um ein in ein Hexameter verfasstes mythologisches Werk über Metamorphosen, also Verwandlungen.

Diese Metamorphosen sind ein Verbund von 15 Büchern, die jeweils etwa 700-900 Verse beinhalten. Das Thema ist hier durchgehend die Entstehung sowie die Geschichte der Welt unter Verwendung der Begriffen der römischen und griechischen Mythologie. Mit ihnen erfolgte die Verbreitung von 250 Sagen. Die Metamorphosen genießen heute den Ruf, zu den bekanntesten Werken überhaupt zu gehören und deren Schriftsteller zu den bedeutendsten mittelalterlichen Schriftstellern und Poeten.

Folglich blieb es nicht aus, dass diese Werke einen sehr großen Einfluss auf die Literatur des Mittelalters und ebenso auf die bildende Kunst des Mittelalters und des Barocks hatten. Hauptthema ist hier fast ausschließlich die Verwandlung einer Person oder eines niederen Gottes in eine Pflanze, in ein Tier oder in ein Sternenbild. Ovid beschreibt zu Beginn seiner Werke die Entstehung der Welt aus einem Chaos und einer mächtigen Flut, denen nur ein einziges Paar, nämlich Deukalion und Pyrrha, entfliehen und folglich auch überleben können.

Das Ende der Werke beschreibt die Verwandlung Caesars Seele in einen Stern. Die Bewegung vom Einen zum Anderen bewerkstelligt Ovid mit der Arbeit von Mythologie zu Mythologie.

Auffallend ist auch, dass er auf scheinbar beliebige und nicht nachvollziehbare Weise von einer Verwandlungsgeschichte zur Nächsten wandert.

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