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Der römische Geschichtsschreiber Titus Livius wurde zur Zeit des Augustus wohl 59 vor Christus geboren.

Von seinem Leben ist bis zum heutigen Tag wenig bekannt.
Anders als die meisten römischen Historiker war Livius nicht selbst politisch aktiv.

Geboren wurde er in Patavium, dem heutigen Padua, welches erst 49 vor Christus das römische Bürgerrecht erhielt und kaum vom Sittenverfall des ersten vorchristlichen Jahrhunderts berührt war. Bis zu seinem Tod blieb er dieser Stadt verbunden. Die Charakteristik dieser Stadt soll sich sogar auf seinen Stil und seine Aussprache ausgewirkt haben.

Nach dem herrschenden Bürgerkrieg begab er sich wahrscheinlich im Alter von 28 Jahren nach Rom, das er während seines Lebens immer wieder in längeren Aufenthalten besuchte. Er vervollständigte in der Hauptstadt des Imperiums seine wissenschaftliche Ausbildung und arbeitete unter anderem als Lehrer des späteren Kaisers Claudius.

Seine literarische Tätigkeit begann er im Maecenaskreis ebenfalls in Rom. Livius genoss durch den Kaiser Augustus eine intensive Förderung. Da sich Livius weder einem militärischen noch öffentlichen Amt widmete, konnte er sich voll und ganz auf seine schriftstellerische Tätigkeit konzentrieren. Somit war er der erste römische Historiker der ohne jegliche politische Erfahrung Geschichte schrieb.

Nach Padua kehrte er gegen Ende seines Lebens endgültig zurück. Sein wohl größtes und zugleich auch das einzige bekannte Werk ist das historische Hauptwerk „Ab urbe condita libri CXLII“ (Von der Gründung der Stadt an – 142 Bücher). Es ist als sein Lebenswerk anzusehen und behandelt die römische Geschichte von den Anfängen mit der Gründung Roms bis zum Tod des Drusus im Jahr 9 vor Christus. Titus Livius verstarb wahrscheinlich im Jahr 17 nach Christus.


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