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Humor in der Antike

In Catilinam ist die Rede, die Marcus Tullius Cicero am 8. November 63 v. Chr. im Tempel des Jupiter Stator im Senat hielt, um L. Catilina zu vertreiben.

Es handelt sich hierbei um mehrere Reden, genau genommen vier Stück und diese tragen zusammen den Namen „Orationes in Catilinam“. Sie richteten sich gegen den Senator Lucius Sergius Catilina.

Im Wesentlichen ging es Cicero um die Aufdeckung, Verfolgung sowie Bestrafung der zweiten Catilinarischen Verschwörung und des Weiteren um einen Umsturzversuch Catilinas und seiner Anhänger gegen die Römische Republik. Catilinas Verschwörung begann 63 v. Chr. Er plante einen Putsch, um sich somit die Macht über Rom an sich zu reißen. Manlius sollte als Mittel zum Zweck dafür ein Heer aufbauen. Bevor er abreiste, rief er am Vorabend, also am 6. November, seine Anhänger, zusammen und gab seinen Senatoren L. Vargunteius und C. Cornelius den Auftrag, Cicero zu ermorden.

Cicero jedoch erfuhr von dem Vorhaben und hatte die Fähigkeit, dieses vorauszusagen. Dies hatte zur Konsequenz, dass sich Cicero mit entsprechendem Wachenschutz vorsah und die beiden Senatoren wieder abrücken mussten, ohne ihren Auftrag zur Erfüllung gebracht zu haben.

Die erste Rede fand am 8. November 63 v. Chr. vor dem Senat statt. Die zweite Rede folgte am 9. November vor dem Volk, nachdem Catilina zwischenzeitig schon aus Rom geflüchtet war. Auch die 3. Rede am 3. Dezember hatte das Volk als Zielgruppe. In dieser informierte das Volk darüber, dass die Anhänger Catilina ergriffen wurden und Geständnisse abgelegt hatten. Schließlich hielt er die vierte Rede am 5. Dezember wieder vor dem Senat, in der er nochmals alle Meinungen zusammenfasste und auf eine schnelle Entscheidung, da bereits am Vortag Befreiungsversuche angezettelt worden waren.

Der Senat entschied sich gegen das Votum Caesars und somit für die Todesstrafe.

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