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Humor in der Antike

Der um 15 nach Christus in Madaura in Afrika geborene Lucius Apuleius wirkte als antiker Schriftsteller und Philosoph.

Aufgewachsen ist Apuleius in Karthago, wo er später auch studierte. Seinem Philosophiestudium ging er anschließend in Athen nach und lebte danach zeitweise in Rom. Während seiner Zeit in Rom arbeitete er wohl als Anwalt.

Nachdem er auf seinen Heimatkontinent zurückkehrte, heiratete er in Oea, dem heutigen Tripolis, die reiche, sehr viel ältere Witwe Aemilia Pudentilla. Wegen des Vorwurfs der Zauberei verklagten ihn ihre Angehörigen. In den Jahren 158 und 159 nach Christus fand der Prozess statt, den Apuleius gewann. Als er schließlich wieder nach Karthago zog, nahm er das Amt des leitenden Priesters im Kaiserkult, sacerdos provinciae, der Provinz an. Gegen den Vorwurf der Zauberei wehrte er sich in seiner Verteidigungsschirft Apologia .

Es gehört neben den Schriften Florida (Blumenlese), De deo Socratis (Über den Gott des Sokrates) und Metarmorphose zu den bekanntesten Werken des antiken Schriftstellers und Philosophen. Sein Werk Metamorphose umfasst insgesamt elf Bücher und wird oftmals auch als Der Goldene Esel betitelt. Basieren tut das Werk auf einem griechischen Vorläufer. Es erzählt die Geschichte des in Thessalien durch Zaubermacht in einen Esel verwandelten Lucius, welcher später wieder die Gestalt eines Menschen annimmt.

Angesichts der zahlreichen eingeflochtenen Novellen treten die Schicksale des Lucius in den Hintergrund. Vor allem bezogen auf das einzige überlieferte antike Märchen Amor und Psyche tritt dieses an zweite Stelle. Aber auch kultur- und religionsgeschichtlich ist das Werk als interessant anzusehen und gibt so unter anderem Aufschluss über den Isis- und Osiriskult.

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